Offline Österreich – Eine Zeitreise durch die 70er, 80er und 90er, Norbert Peter, Marco Seltenreich. Braumüller Verlag

Offline Österreich – Eine Zeitreise durch die 70er, 80er und 90er, Norbert Peter, Marco Seltenreich. Braumüller Verlag

Es sind 50 Jahre, in denen sich in Gesellschaft, Kultur weltweit wie eines Landes so viel verändert. So auch in 1960er bis 90er Jahren in Österreich. Vom Fernsehprogramm FS 1 & 2 und dessen legendären Sendungen, Brett-Spielinnovationen, die sehnsüchtig erwartet und angenommen wurden, wie Musik, Technik und vieles mehr, das eine Aufbruchsbestimmung begleitete, welche das „Offline Österreich“ zu einem Fundament und modernen Baustein der Gegenwart macht.

Doch wie sah dies nun im wahrsten Sinne des Wortes damals aus? Wie gestaltete sich die neue Medienwelt? Was waren einprägende Meilensteine und Wegbegleiter in Erinnerung oder revival?

Norbert Peter & Marco Seltenreich lassen in einem beeindruckenden Panoptikum Zeit&Gesellschaft in Wort&Bild im kompakten Schnelldurchlauf vorüberziehen und dabei beliebig einzuhaken und zu verweilen ob in Erinnerung oder Neugier und Interesse.

„Eine großartige kulturhistorische Zeitreise, die vielseitig eintauchen wie einzigartig lebendig werden und miterleben lässt.“

Offline Österreich – Eine Zeitreise durch die 70er, 80er und 90er, Norbert Peter, Marco Seltenreich. Braumüller Verlag

Gebunden, 240 Seiten

Format: 17,00×24,00

erschienen: 28.10.2026

ISBN-13: 978-3-99100-449-3

Preis: € 28,00

Walter Pobaschnig 11/26

https://literaturoutdoors.com

„MANCHE“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Peter Uhl/Helena May Heber/Florian Raphael Schwarz _ Wien/Salzburg 5.11.2026

Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern _ performing Malina _
am Original-Romanschauplatz Malina in Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz „Malina“

MALINA _Akrostichon

Text _ Peter Uhl, Regisseur, Schauspieltrainer und Autor _ Wien

Performance _ Helena May Heber, Schauspielerin, Regisseurin, Bildhauerin _ Salzburg

Performance _ Florian Raphael Schwarz _ Schauspieler _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

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Peter Uhl, 9.10.26

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz „Malina“

MALINA _Akrostichon

Text _ Peter Uhl, Regisseur, Schauspieltrainer und Autor _ Wien

Performance _ Helena May Heber, Schauspielerin, Regisseurin, Bildhauerin _ Salzburg

Performance _ Florian Raphael Schwarz _ Schauspieler _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Peter Uhl, Regisseur, Schauspieltrainer und Autor
Helena May Heber, Schauspielerin, Regisseurin, Bildhauerin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Peter Uhl _ privat.

Fotos: Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern _ performing Malina _
am Original-Romanschauplatz Malina in Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _
Walter Pobaschnig 8/21

Foto: Florian Raphael Schwarz _ Schauspieler _ Wien _
acting Malina _ Roman_Ingeborg Bachmann_Romanschauplatz Wien _
Walter Pobaschnig 4/22

Walter Pobaschnig, 9.10.2026

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„Für mich ist Bachmanns Schreiben wie ein mystischer See“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Peter Uhl, Regisseur _ Wien 5.11.2026

Ingeborg Bachmann _ Peter Uhl

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Peter Uhl, Regisseur, Schauspieltrainer und Autor _ Wien

Lieber Peter, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Als gebürtigen Kärntner war für mich Bachmann schon recht früh gegenwärtig, wobei mich anfangs vor allem ihre Lyrik und sie als Person interessierten und in den Bann zogen.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Für mich ist Bachmanns Schreiben wie ein mystischer See: beim ersten Blick auf die Oberfläche begegnet man einem wunderbaren Sprachwerk, das einen verführt, in eine lyrisch-romantische Richtung zu denken. Doch je länger man in das Wasser schaut, desto mehr Turbulenzen sind zu bemerken – und ehe man sich versieht, ist man auch schon in die Tiefe gezogen. 

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Ja, vielleicht ein Gedicht (Im Gewitter der Rosen, 1953):
Wohin wir uns wenden im Gewitter der Rosen,
ist die Nacht von Dornen erhellt, und der Donner
des Laubs, das so leise war in den Büschen,
folgt uns jetzt auf den Fuß.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Ich denke Bachmanns Kritik ist nach wie vor hoch aktuell, da sie nicht aus einzelnen Forderungen besteht, sondern ein System beschreibt, das besonders durch aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen (wieder) starrer und bedrohlicher geworden ist. Wenn also Gewalt als solches dadurch entsteht, dass Unmenschliches als „normal“ angesehen wird, bleibt die Frage, wie viel Zerstörung man akzeptiert, solange die Ordnung, die ein System hervorbringt, für einen selbst (noch) funktioniert? Oder anders gedacht: es geht um die Reflektion darüber, ob eine Handlung eine Notwendigkeit, ein Akt der Toleranz oder reine Bequemlichkeit ist und ob dadurch der schmale Grad zur Unmenschlichkeit (anderen und mir selbst gegenüber) überschritten wird – und ob ich gegebenenfalls diese Überschreitung vor mir selbst glaubhaft rechtfertigen kann oder nicht. Dieser Gedankenprozess ist den machtbesessenen und egomanischen Lenkern des (derzeitigen) Systems selbstverständlich nicht zu unterstellen. Aber in der Allgemeinheit könnte es doch dazu führen, dass solchen Personen die Unterstützung entzogen wird bzw. sie nicht mehr gewählt werden – um an dieser Stelle etwas träumen zu dürfen …

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

Das Zitat sehe ich eher im Zusammenhang mit der vorhergegangenen Frage – und das Widerspiegeln des Systems in Beziehungen und der Liebe ist ein Symptom davon. Ob wir mit/nach Bachmann anders lieben, kann ich ehrlich gesagt nicht beantworten. Für mich persönlich mag ihr Schaffen einer von vielen Einflüssen gewesen sein, der vielleicht zu etwas mehr Achtsamkeit geführt hat.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Es wäre blauäugig zu glauben, dass der Beruf des*der Künstler*in nur ein freies, sorgloses Kanalisieren der Urkraft „Kreativität“ sei. Natürlich gibt es da auch Verzicht, Selbstzweifel, Blockaden, Phasen der Vereinsamung etc. – also eine gewisse Form des Martyriums. Und natürlich kann auch aus diesem Martyrium heraus effektive Kunst entstehen – ich persönlich sehe es aber nicht als notwendige Quelle sondern als eine (mögliche) Nebenwirkung.
In dem Zusammenhang muss ich immer an eine Situation denken, die angeblich zwischen Dustin Hoffman und Laurence Olivier während der Dreharbeiten zu „Marathon Man” stattgefunden haben soll: Hoffman kam verschwitzt und vollkommen erschöpft ans Set und meinte, er hätte seit Tagen nicht geschlafen, um sich vollkommen in den Zustand der Rolle in der Folter-Szene zu versetzen. Und Oliver erwiderte darauf: „My dear boy, why don’t you just try acting? It´s much easier!“  Zwar hat Hoffman später ergänzt, dass er „The Method“ nur als Ausrede für seinen Zustand wegen vorangegangener Partynächte benutzte, aber um auf den Punkt zurück zukommen:
Nach meinem Verständnis hat Kunstschaffende*r zu sein auch viel damit zu tun, den kreativen Prozess durch erlerntes Handwerk zu stabilisieren, um eben nicht aus dem Martyrium schöpfen zu müssen – denn das führt in weiterer Folge sehr wahrscheinlich zur Selbstzerfleischung und das kann in meinen Augen nicht Ziel von Kunst sein.   

Welche Aspekte in Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

Ich denke, dass der Umgang mit der Sprache an sich in Bachmanns Werk besonders ist. Beziehungsweise das Paradoxon, dem sie sich selbst im Schreiben ausgesetzt hat: eine neue Sprache aus bestehenden Mitteln zu schaffen – wissend, wie Sprache funktionalisiert wird und genau das unterfüttert, was sie kritisiert.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Danke!

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Zur Zeit laufen die Vorbereitungen und ersten Proben für ein Projekt, wie ich es in der Form noch nie gemacht habe und deswegen besonders spannend für mich ist: ich habe zwei Theaterstücke geschrieben, die zwar von der Grundstruktur ident, aber mit unterschiedlichen Protagonist*innen besetzt sind (und natürlich auch mit anderen Darsteller*innen). Was also schon während des Schreibens ein „schielender“ Prozess war, darf sich nun mindestens genauso „schielend“ in meiner Regiearbeitet mit wundervollen Menschen fortsetzen. Die Endprodukte erleben dann Ende Februar 2027 ihre Premieren.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„Aufhören können, das ist nicht eine Schwäche, das ist eine Stärke.“

Herzlichen Dank für das Interview!

Peter Uhl, Regisseur, Schauspieltrainer und Autor

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Peter Uhl _ privat.

Walter Pobaschnig, 9.10.2026

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„Leuchtend wie der Morgen, der die Dunkelheit vertreibt“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance & Bild _ Daniela Prokopetz, Künstlerin _ Niederösterreich 4.11.2026

Undine geht _
Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Niederösterreich _ performing _
_ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _ Wien/Donau _
Walter Pobaschnig 7/26, folgende
„Undines Welt“ _
Bild von Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Wien

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance & Bild _ Donau/Wien

LIEBE _ Akrostichon

Text & Performance&Bild _ Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Niederösterreich

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

LIEBE

Leuchtend wie der Morgen, der die Dunkelheit vertreibt.

In ihrer Nähe wird jeder Augenblick kostbar.

Ehrlichkeit und Vertrauen sind ihre Wurzeln.

Behutsam schenkt sie Trost und Freude.

Ewig lebt sie in den schönsten Erinnerungen.

Daniela Prokopetz, 27.7.26

Undine geht _
Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Niederösterreich _ performing _
_ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _ Wien/Donau _
Walter Pobaschnig 7/26

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance & Bild _ Donau/Wien

LIEBE _ Akrostichon

Text & Performance&Bild _ Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Niederösterreich

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Undine geht, Erzählung, Ingeborg Bachmann, 1961.

„Undine geht“ ist einer der zentralen Texte in Ingeborg Bachmanns Werk. Dieser erschien im ersten Prosaband „Das dreißigste Jahr“ und nimmt das Motiv des Undine Mythos _ Liebe, weibliche Menschwerdung, Verrat und Rache – auf und transformiert dies in die Struktur gegenwärtiger patriarchal geprägter Gesellschaftsverhältnisse. „Undine geht“ ist einer der meist rezipierten Texte Bachmanns und erfährt zahlreiche künstlerische Zugänge und Dialoge.

Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Wien _ Bildserie

Zur Person: ARTIST STATEMENT 22.8.26

Website: Kunst Malerei | Daniela Prokopetz | Niederösterreich

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann.

Fotos: Undine geht _Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Niederösterreich _ performing _
_ „Undine geht“ Ingeborg Bachmann (1961) _ Wien _
Walter Pobaschnig 7/26,

Bilder/Undine/Wasserwelt _ von Daniela Prokopetz_Künstlerin _ Niederösterreich.

Walter Pobaschnig, 27.7.2026

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„Uns nicht raushalten und glauben, dass uns niemand zuhört“ _ 5 Fragen _ Christian Maurer, Schriftsteller _ Berlin 4.11.26

5 Fragen an Künstler:innen

Christian Maurer, Schriftsteller _ Berlin

Christian Maurer, Schriftsteller

Lieber Christian, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Mindestens viermal pro Woche ins Museum zur Arbeit gehen. Jeden Tag glauben und hoffen, dass ich mein Buch endlich fertigbringe. Gelingt fast nie. Es muss alles passen. Gegessen muss nämlich auch werden, Kaffee getrunken auch.

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Nicht aufgeben. An allem dranbleiben, was uns wichtig ist. Uns nicht raushalten und glauben, dass uns niemand zuhört. Den Ärger durch Ventile ablassen und aus dem Druck Energie erzeugen. Es gibt so viel unnützen Ramsch, der uns täglich im Weg steht. Wir leiden darunter und bemerken nicht, dass der Ramsch unser Arbeitsmaterial ist. Ich glaube, jeder kann seinen Beitrag zu einem Etwas leisten, das wir gar nicht kennen. Künstler haben den Vorteil, dass sie ein Kommunikationsmedium haben, das nicht nur im Werk von Relevanz ist. Ich tue alles, um nicht zum Eigenbrötler zu werden. Es ist nicht leicht, sicher. Ein Beispiel zum Verständnis: Einem ehemaligen Arbeitskollegen, der vor zehn Jahren aus dem Tschad gekommen ist, der für 15 Euro Stundenlohn jeden Tag von Cottbus drei Stunden zur Arbeit fährt, hat irgendjemand durchs Fenster in die Wohnung geschossen. Es waren mehrere Schüsse, ins Kinderzimmer. Von der Polizei wird (noch) nicht ermittelt. Es ist Monate her. Ich arbeite neuerdings im Bode Museum. Vor kurzem wurden an den „Bruder“ liebe Grüße ausgerichtet, nicht dem Kollegen, dem Freund vielleicht.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Kunst an sich zu?

Ehrlich gesagt, Walter, sehe ich keinen Aufbruch, keinen Neubeginn. Seit Jahren sehe ich Aufbrüche und Neubeginne, die mir völlig ausreichen, um jeden Tag fast zu resignieren. Fast! Ich weiß, wir Künstler sollten wissen, dass die Menschen, für die wir arbeiten, unsere Bücher und sonstigen Werke nie lesen, nie sehen werden. Wir haben die verdammte Pflicht, das, was wir gerne unsere Begabungen nennen, nicht achtlos versickern lassen sollen, sie nicht einpacken und mit „nach Hause“ nehmen dürfen. Das ist kein pathetisches Geschwafel. Ich würde auch gern von dieser, meiner „wirklichen“ Arbeit, leben können. Wichtig, oder besser wünschenswert, ist für mich in Wirklichkeit aber nur und ausschließlich, gelesen zu werden. Wir müssen die Leute rausreißen aus dem Alltäglichen, das ist Sinn der Kunst, der wirkliche Zweck unserer Arbeit. Viele wollen auch nicht rausgerissen werden, verstehe ich. Dann sollten sie aber auch nicht jammern.

Was liest Du derzeit?

„Natur und Gender“ von Christoph Türcke. Der Untertitel: Kritik eines Machbarkeitswahns.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Töten – das tun auch die Tiere, gelegentlich auch ihresgleichen. Aber rituell töten, in feierlicher Versammlung an einem bestimmten Ort nach einem festgelegten Schema: das ist ein exklusives Merkmal des Menschen“.

Vielen Dank!

Zur Person/über mich/Website: https://christianmaurer-autor.de/der-autor/ 15.9.2026

Foto: Christian Maurer _ Peter Zach

Walter Pobaschnig 15.9.2026

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„Mit“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Helena May Heber, Schauspielerin _ Salzburg 3.11.2026

Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern _ performing Malina _
am Original-Romanschauplatz Malina in Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz „Malina“ Wien

MALINA _ Akrostichon

Text & Performance _ Helena May Heber, Schauspielerin, Regisseurin, Bildhauerin _ Salzburg

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

MALINA

M
it

Allwissendem

Lächeln

Ins

Narbenreißende

Außen

Helena May Heber, 9.10.2026

Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern _ performing Malina _
am Original-Romanschauplatz Malina in Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz „Malina“ Wien

MALINA _ Akrostichon

Text & Performance _ Helena May Heber, Schauspielerin, Regisseurin, Bildhauerin _ Salzburg

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern 

Zur Person/über mich: Helena May Heber
geboren 1997 in Salzburg, absolvierte 2016 ihre Ausbildung zur Bildhauerin an der HTBLA Hallstatt. Danach folgte das Schauspielstudium am Schauspielhaus Salzburg, das sie 2021 mit Diplom abschloss. Von 2018 bis 2021 war sie dort Teil des Jugend-Ensembles und verkörperte unter anderem Alice in „Alice im Wunderland“. Weitere Engagements führten sie an die TheaterArche Wien, das Theater ecce Salzburg, das Theater der Mitte, die Schauburg München, inscriptum und zu Opera Incognita.

2023 war sie unter anderem als Gretchen in „Faust“ bei den Festspielen der Stadt Dorfen zu erleben. Sie besuchte Kurse bei Keith Johnstone, Adrian Goiginger, Kristian Nekrasov und Marcelo Diaz.

2022 war sie als Regieassistentin und Inspizientin an der Schauburg München tätig. Für den Verein „Töchter der Kunst“ übernahm sie die Co-Regie für „Bravo Girl“ und bei theater.direkt die Regie für „Else (ohne Fräulein)“. Derzeit arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin, Bildhauerin/Ausstatterin und Regisseurin im deutschsprachigen Raum.

Über mich / Helena May Heber 10.10.2026

Website: Helena May Heber – junge Schauspielerin, Theaterregisseurin, Bildhauerin und Ausstatterin in und um Salzburg 10.10.26

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Fotos: Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern _
am Romanschauplatz Malina in Wien _ Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _
Walter Pobaschnig 8/21

Walter Pobaschnig, 9.10.2026

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„Wie würdest du dich selbst spielen?“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Helena May Heber, Schauspielerin _ Salzburg 3.11.2026

Helena May Heber – Ingeborg Bachmann

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann auf ihrer Terrasse, Rom, Bocca de Leone, um 1970

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _  Helena May Heber, Schauspielerin, Regisseurin, Bildhauerin _ Salzburg

Liebe Helena May, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns? 

Mir war Ingeborg Bachmann schon lange ein Begriff, richtig auseinandergesetzt habe ich mich erst jetzt mit ihrem Werk und ihrer Persönlichkeit, weil ich sie im kommenden Jahr in einem Theaterprojekt verkörpern darf.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Ihre zugleich poetische, klare und doch teils harte, weil unmittelbare Sprache.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben?

Mich persönlich spricht „Das dreißigste Jahr“ sehr an. Vielleicht, weil ich selbst bald dreißig werde.

Wie siehst Du Ingeborg Bachmanns Gesellschaftskritik der zerstörenden und zerstörerischen patriarchalen Welt heute?

Viele ihrer Texte könnten ebenso heute geschrieben worden sein, um das aktuelle Welt-Geschehen in Worte zu fassen.

Die Liebe in allen Facetten von Glück und Verhängnis ist ein wesentliches Thema in Gedichten wie Prosa Ingeborg Bachmanns_ „die Männer sind unheilbar krank…“ (Interview, 1971) _ wie lieben wir nach/mit Bachmann?

Ich weiß nicht, ob es erstrebenswert ist, wie Bachmann zu lieben. Ihr vollkommenes Lieben schloss immer auch schon den Absturz nach dem Höhenrausch ein.

„Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran“, so charakterisierte Ingeborg Bachmann in ihrer Rede zur Verleihung des Anton Wildgans Preises (1971) Schreiben und Existenz. Ist das Schreiben, die Kunst immer (auch) eine Form des persönlichen „Martyriums“?

Für mich ist es ein Geschenk, Kunst zu machen. Für Ingeborg Bachmann war es wohl auch ein Martyrium.

Welche Aspekte in Bachmanns Schreiben möchtest Du neben den existenz- wie gesellschaftskritischen Grundpositionen noch hervorheben?

Ihre Suche nach etwas, das sie wohl nie gefunden hat und den daraus resultierenden, beinahe greifbaren, Schmerz.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Wie würdest du dich selbst spielen, wenn du dich selbst verkörpern wolltest?

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Ich recherchiere für zukünftige Theaterprojekte.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

„Im Widerspiel des Unmöglichen mit dem Möglichen erweitern wir unsere Möglichkeiten.“ (Aus der Rede zur Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden)

Herzlichen Dank für das Interview!

Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern _
am Romanschauplatz Malina in Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _

Walter Pobaschnig 8/21, folgendes

Zur Person/über mich: Helena May Heber
geboren 1997 in Salzburg, absolvierte 2016 ihre Ausbildung zur Bildhauerin an der HTBLA Hallstatt. Danach folgte das Schauspielstudium am Schauspielhaus Salzburg, das sie 2021 mit Diplom abschloss. Von 2018 bis 2021 war sie dort Teil des Jugend-Ensembles und verkörperte unter anderem Alice in „Alice im Wunderland“. Weitere Engagements führten sie an die TheaterArche Wien, das Theater ecce Salzburg, das Theater der Mitte, die Schauburg München, inscriptum und zu Opera Incognita.

2023 war sie unter anderem als Gretchen in „Faust“ bei den Festspielen der Stadt Dorfen zu erleben. Sie besuchte Kurse bei Keith Johnstone, Adrian Goiginger, Kristian Nekrasov und Marcelo Diaz.

2022 war sie als Regieassistentin und Inspizientin an der Schauburg München tätig. Für den Verein „Töchter der Kunst“ übernahm sie die Co-Regie für „Bravo Girl“ und bei theater.direkt die Regie für „Else (ohne Fräulein)“. Derzeit arbeitet sie als freischaffende Schauspielerin, Bildhauerin/Ausstatterin und Regisseurin im deutschsprachigen Raum.

Über mich / Helena May Heber 10.10.2026

Website: Helena May Heber – junge Schauspielerin, Theaterregisseurin, Bildhauerin und Ausstatterin in und um Salzburg 10.10.26

Foto: Ingeborg Bachmann _ Garibaldi Schwarze

Fotos: Helena May Heber – Schauspielerin/Regisseurin/Bildhauern _
am Romanschauplatz Malina in Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann _
Walter Pobaschnig 8/21

Walter Pobaschnig, 9.10.2026

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„Ingeborg Bachmann hielt an der Deutschen Schule Kairo, an der ich sieben Jahre zur Schule ging, eine Lesung. Dies war zwar lange vor meiner Zeit, doch ihre Anwesenheit wirkte noch nach.“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Marco Grosse, Schriftsteller _ Bonn 2.11.2026

2026 _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Im Interview _ Marco Grosse, Schriftsteller, Übersetzer _ Bonn

Lieber Marco, welche Zugänge gibt es von Dir zum Werk Ingeborg Bachmanns?  

Für mich ist Ingeborg Bachmann in zweifacher Hinsicht interessant. Aus der Perspektive des Schriftstellers und Übersetzers und auch durch meinen persönlichen Ägyptenbezug.

In ihrem unvollendeten Romanfragment „Der Fall Franza“ geht es um die psychische und physische Zerstörung der Protagonistin Franza durch ihren Ehemann, den Psychiater Jordan und die darauffolgenden Reise nach Ägypten als Suche nach Heilung.

Alda Merini, die berühmte italienische Lyrikerin, die ich ins Deutsche übersetzt habe, wurde durch ihren Ehemann Carniti in die Nervenheilanstalt eingewiesen. Zwar litt Merini tatsächlich an einer bipolaren Störung, doch die Einweisung in ein „Irrenhaus“ war in der patriarchalen Gesellschaft damals ein gängiges und rechtmäßiges Instrument, um unangepasste oder intellektuell aus dem Rahmen fallende Ehefrauen unkompliziert loszuwerden. Ingeborg Bachmann denunziert in ihren Werken die Unterdrückung der Frau. Sie analysiert radikal das Verhältnis zwischen Ehemann und Frau und glaubte, dass der Faschismus nach Kriegsende nicht verschwunden war, sondern lediglich im Privaten der Beziehungen zwischen Mann und Frau weiterlebte. Hier treffen sich Merini und Bachmann durch die Problematik der Stellung der Frau in Gesellschaft und Familie.

Des Weiteren hatte für mich Ägypten in meiner Kindheit eine befreiende Wirkung, die mir sehr bei der Persönlichkeitsfindung geholfen hat. In Europa fühlte ich mich eingeengt. Die Weite der Wüste hingegen, die Lebensfreude der Menschen mit ihrem alltäglichen Humor, waren der Nährboden, der zur Selbstfindung half. Man könnte also sagen, dass das Land etwas Heilendes besaß. Ägypten war somit ein weiterer gemeinsamer Bezugspunkt.

Es gibt aber für mich noch einen weiteren Zugang.

Ingeborg Bachmann hielt an der Deutschen Schule Kairo, an der ich sieben Jahre zur Schule ging, eine Lesung. Dies war zwar lange vor meiner Zeit, doch ihre Anwesenheit wirkte noch nach. Die Fotos von ihr in Ägypten machten in der Schule immer wieder die Runde und auch ihr Name war bekannt und wurde oft genannt. Doch ihrem Werk näherte ich mich durch Max Frisch. Dies war schon später, als wir im Deutschunterricht Homo Faber lasen, aber auch durch Friedrich Dürrenmatt, der bekanntlich durch eine schwierige Freundschaft mit Max Frisch verbunden war und ebenfalls die Deutsche Schule Kairo 1985 besucht hatte. Auf ihre Weise sind diese Autoren miteinander verbunden und führen zueinander, wenn man sich mit ihnen beschäftigt.

Was macht das Besondere Ihres Schreibens aus?

Hinsichtlich Bachmanns Lyrik habe ich mich von ihrer existentialistischen Sinnsuche angesprochen gefühlt. Vielleicht hängt sie eng mit der damaligen Zeit zusammen. Generell aber, ohne auf ein spezifisches Werk einzugehen, gefällt mir besonders ihr Ringen um Sprache, die fast juristische Suche nach Begriffsgenauigkeit, um der Wahrheit durch ihre Bedeutungen so nah wie möglich zu kommen.

Möchtest Du bestimmte Werke hervorheben und warum?

Besonders hervorheben möchte ich „Der Fall Franza“, das ich bereits erwähnte. Im Romanfragment geht Ingeborg Bachmann auf die Atmosphäre der Komplizenschaft zum Deutschland der dreißiger Jahre ein, die sie bei der auslandsdeutschen Gemeinschaft in Kairo erlebt hat. Sie bringt zum Ausdruck, wie bei diesen Menschen und in ihrem Alltag der Faschismus weiterlebte. Ich persönlich kann nicht von ähnlichen Beobachtungen aus den achtziger Jahren berichten. Natürlich gab es viele Auslandsdeutsche, die unterschiedliche politische Einstellungen besaßen. Doch größtenteils, insbesondere hinsichtlich der Deutschen Schule Kairo, waren die Lehrkräfte weltoffen. An der Schule gab es zahlreiche Lehrer, die jünger und von den Achtundsechziger-Jahren geprägt waren. Sie besaßen fast alle Campingbusse und führten ein hippieähnliches Leben. „Sag mir, wo die Blumen sind“ war das Lieblingslied meines Klassenlehrers. Die Lehrer, die verspannt und verkrampft nach Kairo kamen, lernten sehr schnell, eine entspannte und lebensfrohe Gleichgültigkeit gegenüber dem Alltagschaos als Lebenseinstellung einzunehmen, und ließen sich auf Land und Leute ein. Das war anders als in den sechziger Jahren, als Ingeborg Bachmann die Schule besucht hatte. Dies wiederum macht das Buch für mich persönlich so interessant.

Was hättest Du Ingeborg Bachmann gerne gesagt, gefragt?

Christa Wolf hat in einer Lesung – ich glaube, es war auch an der Deutschen Schule Kairo (oder war es schon in Mailand?) – auf die Frage, ob sie glaube, dass so etwas wie in den dreißiger Jahren in Deutschland erneut passieren könne, mit der Befürchtung geantwortet, dies könne ihrer Meinung nach jederzeit wieder geschehen. Ich würde diese Frage auch an Ingeborg Bachmann stellen wollen, doch mit der Ergänzung, auf welche Art und Weise sie glaube, dass sich eine Wiederholung manifestieren könnte.

Was sind Deine aktuellen Projektpläne?

Ich habe immer viele Projekte, die gleichzeitig ihren Abschluss suchen. Manchmal liegen sie allerdings mehrere Jahre unfertig in einer Schublade, schlummern in meinem Hinterkopf, bis ich sie zu einem anderen, vielleicht passenderen Zeitpunkt zu Ende bringe. Ich vergesse sie nicht, es ist einfach eine Zeitfrage, oft ändern sich auch nur die Prioritäten. Ich muss einen Text, an dem ich arbeite, auch fühlen können. Fast immer versuche ich jedoch, einen Abschluss zu finden.

Konkret spreche ich aber nicht gern über ein Projekt, das noch nicht abgeschlossen ist. Da bin ich etwas abergläubisch.

Was ich aber verraten kann, ist, dass mein nächstes Buch ein kleines Buch auf Italienisch und Englisch sein wird. Es wird von einer bekannten italienischen Illustratorin illustriert und wird sehr bald in Druck gehen.

Darf ich abschließend zu einem Bachmann Zitat/Text bitten?

 „Ägypten ist eine Landschaft, für die die Augen gemacht sind.“

Doch da dieses Bachmann Zitat auch auf Adolf Opels Buch, seine Reiseerinnerungen mit Ingeborg Bachmann, steht, möchte ich noch ein weiteres anfügen, das auch gut in unsere Zeit passt. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.“

Herzlichen Dank für das Interview!

Marco Grosse, Schriftsteller, Übersetzer _ Bonn

Zur Person/über mich/Website: Intermittenze(n) 15.9.2026

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Marco Grosse _ privat

Walter Pobaschnig, 15.9.2026

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„Mein Kopf rollt im Restaurant Sacher auf den Teller“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Marco Grosse/Betka Fislova _ Bonn/Wien 2.11.2026

Betka Fislova, Tänzerin, Choreographin _ Wien _
performing „Undine geht“ _
Undine geht, Ingeborg Bachmann, Erzählung 1961 _
Donau/Wien 8_23 _

Walter Pobaschnig, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Wien/Alte Donau

MALINA_ UNDINE GEHT _ INGEBORG _ Akrosticha

Text _ Marco Grosse, Schriftsteller, Übersetzer _ Bonn

Performance _ Betka Fislova, Tänzerin, Choreographin _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

MALINA

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ein Kopf rollt im Restaurant Sacher auf den Teller

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INGEBORG

Ist

Nur

Gescheit:

Erlangtes

Bewusstsein

Ohne

Revanche

Genutzt.

 Marco Grosse, 29.9.2026

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance _ Wien/Alte Donau

MALINA_ UNDINE GEHT _ INGEBORG _ Akrosticha

Text _ Marco Grosse, Schriftsteller, Übersetzer _ Bonn

Performance _ Betka Fislova, Tänzerin, Choreographin _ Wien

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Marco Grosse, Schriftsteller, Übersetzer _ Bonn

Zur Person/über mich/Website: Intermittenze(n) 2.10.2026

Betka Fislova, Tänzerin, Choreographin

Foto: Ingeborg Bachmann _ Heinz Bachmann

Foto: Marco Grosse _ privat

Walter Pobaschnig, 15.9.2026

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„Ohnmacht und Sprache“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Lisa Carolin Nemec, Schauspielerin _ Wien 1.11.2026

Lisa Carolin Nemec, Schauspielerin _ acting „Malina“ _
Romanschauplatz Malina _ Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 2/26, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

INGEBORG _ Akrostichon

Text & Performance _ Lisa Carolin Nemec, Schauspielerin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Lisa Carolin Nemec, Schauspielerin _ acting „Malina“ _
Romanschauplatz Malina _ Wien _
Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 2/26, folgende

INGEBORG



In ihren Texten thematisiert Bachmann Gewalt in Beziehungen.

Nicht offen, sondern sprachlich verborgen.

Geschlechterrollen werden kritisch hinterfragt.

Existenzielle Angst prägt ihre Figuren.

Beziehungen erscheinen als Orte der Verletzung.

Ohnmacht und Sprache stehen im Zentrum.

Radikal fordert sie neue Formen des Denkens.

Gegen die zerstörerische Macht der Sprache.

Lisa Carolin Nemec, 2.3.2026

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

INGEBORG _ Akrostichon

Text & Performance _ Lisa Carolin Nemec, Schauspielerin

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

 Lisa Carolin Nemec, Schauspielerin

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: Lisa Carolin Nemec, Schauspielerin _ acting „Malina“ _
Romanschauplatz Malina _ Wien _ Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971 _
Walter Pobaschnig 2/26
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Walter Pobaschnig, 2.3.26

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