„Je lauter die Welt da draußen ist, umso achtsamer werde ich“ Petra Mickl, Schriftstellerin _ Klagenfurt 10.3.2026

Liebe Petra, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Am Anfang des Tages ertönen mindestens zwei Worte aus meinem Mund, gefolgt vom Rendezvous mit meiner Kaffeemaschine. Dann schreibe ich gute Nachrichten an mir wichtige Personen. Ich genieße die Ruhe am Morgen, da mich die Informationsflut, die ein Tag mitunter bereithält, manchmal geistig ertränkt. Sorgen mache ich mir diesbezüglich um junge Menschen, die meist nicht mehr so unbeschwert aufwachsen können.

Je lauter die Welt da draußen ist, umso achtsamer werde ich.

Angenehme Tagesabläufe schenken mir Kraft. Junge Menschen haben noch das größere Entwicklungspotential, daher ist es schön mit ihnen arbeiten zu dürfen, auch wenn es manchmal sehr herausfordernd ist.

Derzeit fehlt mir die Kreativität zum kontinuierlichen Schreiben, aber ich weiß, dass sie wieder kommt und darauf freue ich mich.

Abends genieße ich es wieder, wenn ich einen ruhigen Tagesausklang habe, ganz nach dem Motto „In der Ruhe liegt die Kraft“. Ich bin für vieles dankbar.

Petra Mickl, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Es ist schwierig zu sagen, was für uns alle wichtig ist, weil die Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Aber ein Grundrespekt sollte immer gegeben sein und ein wertschätzender Umgang miteinander.

Ebenso ein reflektierter Umgang mit sich und anderen Menschen, mehr Weisheit und Ressourcenschonung sowie den Blick auf das Gute nicht aus den Augen zu verlieren.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Ich bin ein Kind der 70er. Es hat immer gesellschaftliche Herausforderungen gegeben, aber nicht in dieser Kontinuität. In unserer schnelllebigen Zeit läuft scheinbar einiges aus dem Ruder. Es gibt keine Stopptaste für die vielen Widersprüchlichkeiten, Dummheiten und Abgründe. Daher versuche ich in meinem persönlichen Umfeld Gutes zu bewirken und den Glauben nicht zu verlieren.

Die Sinne zu schärfen, die Antennen auszufahren und der emotionalen Intelligenz den Vortritt zu lassen, kann sicher nicht schaden. Die Literatur und Kunst bieten uns einerseits einen Unterschlupf und andererseits schärfen sie das Bewusstsein. Sie helfen zu erkennen, zu reflektieren und die Geschehnisse einzuordnen.

Was liest Du derzeit?

Ich lese derzeit die Anthologie Texte 6 „vorwerfen nachwerfen“ herausgegeben von Gernot Ragger. Mir gefällt, dass 22 Autoren/SchriftstellerInnen so unterschiedliche Zugänge zu einem vorgegebenen Thema haben.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

„Die Sprache der Poesie klingt anders als die Sprache der Ungeduld“.

„Schön wäre es, wenn schlimme Nachrichten mit dem Winter verschwinden würden. Wie ein Schneemann, der dahinschmilzt, weil seine Zeit vorüber ist“.

Vielen Dank für das Interview, liebe Petra, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Petra Mickl, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Petra Mickl, geboren 1970 in Klagenfurt. Handelsschule, Matura an der Handelsakademie für Berufstätige, zum damaligen Zeitpunkt habe ich im Büro als Sekretärin gearbeitet. Ausbildung zur Sozialpädagogin. Abgeschlossenes Studium der Pädagogik sowie Grundlagen der Psychologie. Langjährige Tätigkeit im sozialen Bereich als Trainerin für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Diplomierte Mentaltrainerin.

Tätigkeit im pädagogischen Bereich mit Kindern bzw. Jugendlichen im Alter von ca. 10-14 Jahren als Sozial- bzw. Freizeitpädagogin.

Ich schreibe seit ca. 8 Jahren nebenberuflich.

Meine Werke: Die Farben des Lebens (2019), Mein Date mit der Zeit (2023) und Lichtallee (2024). Alle Bücher sind in „der wolf verlag“ erschienen. Ebenso bin ich in diversen Anthologien vertreten.

Foto: privat

11.2.2026_Interview_Walter Pobaschnig

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„Chansons singen und Leichtigkeit spüren“ Petra Mickl, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Klagenfurt 10.3.2026

GIVE PEACE A CHANCE


Geld regiert leider die Welt

I nnerer Frieden ist erreichbar, aber wie?

Vielleicht voller Demut dankbar sein für die kleinen Dinge im Leben oder

Einfach leben und leben lassen.


P rioritäten setzen und

E rkennen

A nderssein ist okay

C hansons singen und Leichtigkeit spüren

Einfach sein.


Am Anfang ist alles gut, oder?


C hancen für ein friedliches Miteinander sind im Hier und Jetzt

H eilsam für alle

Ach, wie könnte es auf Erden schön sein ohne Waffen und Gewalt

N iemand sollte leiden müssen

C hancen nicht nutzlos verstreichen lassen

Einmal Krieg ist mehr als genug!



Petra Mickl, 11.2.2026

Petra Mickl, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE


Petra Mickl, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Petra Mickl, geboren 1970 in Klagenfurt. Handelsschule, Matura an der Handelsakademie für Berufstätige, zum damaligen Zeitpunkt habe ich im Büro als Sekretärin gearbeitet. Ausbildung zur Sozialpädagogin. Abgeschlossenes Studium der Pädagogik sowie Grundlagen der Psychologie. Langjährige Tätigkeit im sozialen Bereich als Trainerin für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Diplomierte Mentaltrainerin.

Tätigkeit im pädagogischen Bereich mit Kindern bzw. Jugendlichen im Alter von ca. 10-14 Jahren als Sozial- bzw. Freizeitpädagogin.

Ich schreibe seit ca. 8 Jahren nebenberuflich.

Meine Werke: Die Farben des Lebens (2019), Mein Date mit der Zeit (2023) und Lichtallee (2024). Alle Bücher sind in „der wolf verlag“ erschienen. Ebenso bin ich in diversen Anthologien vertreten.

Fotos:

Portrait_Petra Mickl _ privat

Motiv _ Walter Pobaschnig.

11.2.2026 Walter Pobaschnig

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„In poetry, she confronts power“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ poetic performance _ Lasni Subainghe, dancer _ Toronto/CAN 9.3.2026

Lasni Subainghe, dancer, choreographer _ performing „Malina“ _
original novel place _ vienna _
Malina/Novel/Ingeborg Bachmann 1971 _
Fotos: Walter Pobaschnig
.2/26

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

INGEBORG _ Akrostichon

Text & Performance _ Lasni Subainghe, dancer, choreographer

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Lasni Subainghe, dancer, choreographer _ performing „Malina“ _
original novel place _ vienna _
Malina/Novel/Ingeborg Bachmann 1971 _
Fotos: Walter Pobaschnig
.2/26

INGEBORG

In poetry, she confronts power.

Name against forgetting.

Ghost of a divided century.

Echo of the silenced feminine.

Between intellect and fire she writes.

Out of fragmentation, art emerges.

Rupture becomes rhythm.

Gone — yet her language remains.

INGEBORG

In Fragmenten entsteht eine radikale Ästhetik.

Nicht linear, sondern zersplittert wie das Bewusstsein.

Geschichte spricht durch Körper und Stimme.

Erinnerung wird poetische Struktur.

Bachmann zeigt die Gewalt in der Sprache.

Ohne Trost, aber mit Klarheit.

Risse in der Wand werden zu literarischen Zeichen.

Gedenken heißt: die Stimme weitertragen.

Lasni Subasinghe, 22.2.26

Lasni Subainghe, dancer, choreographer _ performing „Malina“ _
original novel place _ vienna _
Malina/Novel/Ingeborg Bachmann 1971 _
Fotos: Walter Pobaschnig
.2/26
Lasni Subainghe, dancer, choreographer _ performing „Malina“ _
original novel place _ vienna _
Malina/Novel/Ingeborg Bachmann 1971 _
Fotos: Walter Pobaschnig
.2/26

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

INGEBORG _ Akrostichon

Text & Performance _ Lasni Subainghe, dancer, choreographer

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962
Lasni Subainghe, dancer, choreographer _ performing „Malina“ _
original novel place _ vienna _
Malina/Novel/Ingeborg Bachmann 1971 _
Fotos: Walter Pobaschnig
.2/26

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Fotos: Lasni Subainghe, dancer, choreographer _ performing „Malina“ _
original novel place _ vienna _ Malina/Novel/Ingeborg Bachmann 1971 _ Walter Pobaschnig
 2/26

Walter Pobaschnig   22.2.26

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„Protestiere ich“ Ole Lucoje, Schriftsteller _ Give Peace A Chance _ Berlin 9.3.2026

GIVE PEACE A CHANCE

Grausamkeit

Induziert die

Verwahrlosung

Einer jeden Gemeinschaft!



Protestiere ich

Einer Eingebung folgend,

Als der 

Chihuahua

Einen meiner Schuhe



Anfällt.



Cholerische 

Hunde

Aber, die scheinen

Nicht offen für Ethik.

Chancenlos 

Erstirbt meine Rhetorik.

Ole Lucoje, 3.3.2026

Ole Lucoje, SchriftstellerPoetryslammer 

Ole Lucoje, SchriftstellerPoetryslammer 

Zur Person/über mich: Ole Lucoje (geb. 2000) kommt aus einem Brandenburger Kaff und hat es nach dem Abi zumindest nach Potsdam geschafft. Dort hat er Europäische Medienwissenschaft studiert, besser bekannt als: »Was macht man damit?« – Nie aufhören zu studieren oder Kleinkünstler werden, was zumindest finanziell so ist, als hätte man nie aufgehört zu studieren.

Seither tritt Ole Lucoje als Poetryslammer deutschlandweit auf und hatte 2024 das Glück, Landesmeister von Berlin und Brandenburg zu werden. Kurz darauf stellte er fest, dass man damit aber auch nichts anfangen kann. Deshalb hat er sich 2025 dazu entschieden, nach Berlin zu ziehen und noch einen Master in Filmwissenschaft nachzuschieben, besser bekannt als: »Da kannste ja ebenso gut Schriftsteller werden.«

In der Folge gründete er eine Lesebühne in Neukölln mit, die den Namen Billiger als Kino trägt, und veröffentlicht sein erstes Buch: »Pazifist mit Gewaltfantasien«.

Aktuelles Buch von Ole Lucoje:

Debüt – BB Slam-Gewinner Ole Lucoje mit vielseitigem Textband

„Mit selbstironischen Alltagsgeschichten aus dem WG- und Studentenleben hat sich der junge Autor Ole Lucoje einen Namen in der Poetry-Slam-Szene gemacht. Zwei Jahre nach seinem Triumph bei den Berlin/Brandenburg-Landesmeisterschaften erscheint nun das literarische Debüt des aus Brandenburg stammenden Wahl-Berliners. Sein erster Textband zeigt einen jungen Künstler, der erzählerisch weitaus mehr zu bieten hat, als es seine populärsten Bühnentexte verraten. Neben seinen beliebten humorvoll-chaotischen Alltagsgeschichten schreibt der Student der Filmwissenschaften Short Storys mit starker Bildsprache, die häufig ins Groteske kippen und einen Sinn für Tragik offenbaren, sowie satirisch-essayistische Auseinandersetzungen mit der Überforderung eines jungen Zwangsneurotikers im großstädtischen und studentischen Alltag.“ Pressetext _Verlag Satyr

Foto: Portrait _ Jonas Samson; Cover _ Verlag.

3.3.2026_Interview_Walter Pobaschnig

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„Im Grunde wie immer. Erst ausschlafen, dann Panik kriegen“ Ole Lucoje, Schriftsteller _ Berlin 9.3.2026

Lieber Ole, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Im Grunde wie immer. Erst ausschlafen, dann Panik kriegen. 

Ole Lucoje, Schriftsteller,  Poetryslammer 

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig? 

Mit Humor, Empathie und 7-8 h Schlaf macht man erst mal recht wenig verkehrt.  

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu? 

Erfahrungsgemäß kann ich bei Aufbrüchen zu fernen Zielen vor allem Blasenpflaster empfehlen und Kunst hilft sicherlich dabei, bis zum Ziel durchzuhalten. 

Was liest Du derzeit?

Douglas Adams – Per Anhalter durch die Galaxis.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben? 

Keinen Textimpuls. Die Kunstperformance Paradox of Praxis 1 von Francis Alÿs. ’97 hat er stundenlang einen Eisblock durch Mexiko City gewuchtet. Am Ende ist der dann geschmolzen. Großartig! In gewisser Hinsicht scheint mir das alles zu sein, was man über das Leben wissen muss. 

Vielen Dank für das Interview, lieber Ole, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Ole Lucoje, Schriftsteller, Poetryslammer 

Zur Person/über mich: Ole Lucoje (geb. 2000) kommt aus einem Brandenburger Kaff und hat es nach dem Abi zumindest nach Potsdam geschafft. Dort hat er Europäische Medienwissenschaft studiert, besser bekannt als: »Was macht man damit?« – Nie aufhören zu studieren oder Kleinkünstler werden, was zumindest finanziell so ist, als hätte man nie aufgehört zu studieren.

Seither tritt Ole Lucoje als Poetryslammer deutschlandweit auf und hatte 2024 das Glück, Landesmeister von Berlin und Brandenburg zu werden. Kurz darauf stellte er fest, dass man damit aber auch nichts anfangen kann. Deshalb hat er sich 2025 dazu entschieden, nach Berlin zu ziehen und noch einen Master in Filmwissenschaft nachzuschieben, besser bekannt als: »Da kannste ja ebenso gut Schriftsteller werden.«

In der Folge gründete er eine Lesebühne in Neukölln mit, die den Namen Billiger als Kino trägt, und veröffentlicht sein erstes Buch: »Pazifist mit Gewaltfantasien«.

Aktuelles Buch von Ole Lucoje:

Debüt – BB Slam-Gewinner Ole Lucoje mit vielseitigem Textband

„Mit selbstironischen Alltagsgeschichten aus dem WG- und Studentenleben hat sich der junge Autor Ole Lucoje einen Namen in der Poetry-Slam-Szene gemacht. Zwei Jahre nach seinem Triumph bei den Berlin/Brandenburg-Landesmeisterschaften erscheint nun das literarische Debüt des aus Brandenburg stammenden Wahl-Berliners. Sein erster Textband zeigt einen jungen Künstler, der erzählerisch weitaus mehr zu bieten hat, als es seine populärsten Bühnentexte verraten. Neben seinen beliebten humorvoll-chaotischen Alltagsgeschichten schreibt der Student der Filmwissenschaften Short Storys mit starker Bildsprache, die häufig ins Groteske kippen und einen Sinn für Tragik offenbaren, sowie satirisch-essayistische Auseinandersetzungen mit der Überforderung eines jungen Zwangsneurotikers im großstädtischen und studentischen Alltag.“ Pressetext _Verlag Satyr

Foto: Portrait _ Jonas Samson; Cover _ Verlag.

3.3.2026_Interview_Walter Pobaschnig

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„Geduld“ _ Rebekka Moser, Schriftstellerin _ Give Peace A Chance _ Bregenz 8.3.2026

GIVE PEACE A CHANCE

Geduld

Ist

Vielleicht

Eine

Probe

Ein

Anfang, Aufbruch, Anstoß

Contra

Eskalation, Erniedrigung, Entmenschlichung


Anhören


Contra

Hass, Hetze, Häme

Ansprechen

Nicht

Canceln

Einlenkung, Einsicht, Einigung

Rebekka Moser, 2.3.26

Rebekka Moser, Schriftstellerin

GIVE PEACE A CHANCE

Rebekka Moser, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Mag. Rebekka Moser, 1969 in Bregenz geboren, hat in Innsbruck und Wien Geschichte und Germanistik studiert.
Ab 1996 arbeitet sie als Journalistin im Radio- und Printbereich in Vorarlberg:
„Vorarlberg Online“, Redaktion. „Antenne Vorarlberg“, Moderation. „Vorarlbergerin“,
Redaktion. Seit 2020 ist sie freie Journalistin.


Ihr erster Krimi „Unten“ erscheint 2022 beim Bucher Verlag.


Moser ist verheiratet, hat zwei Kinder und eine multikulturelle Familie.
Seit 2015 ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin der Caritas und betreut Kinder und
Jugendliche mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung.

Aktueller Thriller von Rebekka Moser:

„Am Ufer des Bodensees wird eine Leiche gefunden. Wer hat Ben getötet und eine verstörende Botschaft auf seinem Körper hinterlassen? Kommissar Heinzle ist unter Druck, denn es bleibt nicht bei einem Opfer. Die Hinweise führen in die Vergangenheit. Zu tiefer Schuld und erschütternden Flucht- und Familientragödien. Während das öffentliche Interesse wächst, wird klar: Hier mordet jemand, der glaubt, keine andere Wahl mehr zu haben. Und seine Waffe ist so unscheinbar wie tödlich – Wasser.

Schonungslos und mit einer Prise schwarzem Humor erzählt Rebekka Moser in Tief von brutalen Verbrechen, bei denen das Tatwerkzeug ausgerechnet Wasser ist. Ein brandaktueller, düster-melancholischer Pageturner, der gesellschaftliche Fragen aufwirft, die uns alle beschäftigen.“ (Pressetext _ Verlag)

Rebekka Moser _ TiefThriller
Broschur
13.5 x 20.5 cm
320 Seiten
ISBN 978-3-7408-2849-3
14,00 € [DE] 14,40 € [AT]
Erscheinungsdatum: 19. März 2026

Fotos: Portrait _ privat; Cover _ Verlag; Motiv _ Walter Pobaschnig.

2.3.2026_Interview_Walter Pobaschnig

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„zu einem Gemeinsam zu finden“ Rebekka Moser, Schriftstellerin _ Bregenz 8.3.2026

Liebe Rebekka Moser, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ein Mix aus Schreibtisch und Bewegung. Ich versuche 10.000 Schritte zu machen und viel zu radeln. Auf dem Fahrrad lassen sich seltsamerweise Erzählstränge am besten zusammenführen. Jetzt kann ich auch wieder mehr lesen. Im Endstadium eines Projektes geht das gar nicht.

Rebekka Moser, Schriftstellerin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Bei der momentanen Weltlage ist nichts wichtiger, als aus unseren Meinungsblasen heraus zu einem Gemeinsam zu finden. Standpunkte neu sortieren und etwas entschlacken, was die Schärfe betrifft. Und in politischen Diskussionen mal durchatmen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Literatur, der Kunst an sich zu?

Literatur ist für mich persönlich fast immer ein Verarbeiten von gesellschaftlichen Problemen. Entweder schreibe ich gesellschaftskritisch oder ich lese gesellschaftskritisch. Beim Lesen funktioniert das Genre übergreifend, wobei ich Krimis, historische Romane oder Dystopien besonders geeignet finde, um aufzuzeigen, was besser sein könnte.

Was liest Du derzeit?

Patricia Melo, Die Stadt der Anderen

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

Wenn er seinen Namen las oder hörte, wusste er bereits, was als Nächstes kam: ehemaliger Obdachloser. Er wäre lieber Schriftsteller genannt worden. Ein Schriftsteller ist jemand, der schreibt. Aber „Obdachloser“ meinte wen? Wer waren diejenigen, die auf den Bürgersteigen herumlagen? Kein Obdach zu haben, konnte kein Attribut sein. War kein Beruf. Und auch keine Tätigkeit. Wenn es für etwas stand, dann nicht für den Menschen, sondern lediglich für eine weitere Tragödie Brasiliens. Patricia Melo „Die Stadt der Anderen“

Vielen Dank für das Interview, liebe Rebekka, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Literaturprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Rebekka Moser, Schriftstellerin

Zur Person/über mich: Mag. Rebekka Moser, 1969 in Bregenz geboren, hat in Innsbruck und Wien Geschichte und Germanistik studiert.
Ab 1996 arbeitet sie als Journalistin im Radio- und Printbereich in Vorarlberg:
„Vorarlberg Online“, Redaktion. „Antenne Vorarlberg“, Moderation. „Vorarlbergerin“,
Redaktion. Seit 2020 ist sie freie Journalistin.


Ihr erster Krimi „Unten“ erscheint 2022 beim Bucher Verlag.


Moser ist verheiratet, hat zwei Kinder und eine multikulturelle Familie.
Seit 2015 ist sie ehrenamtliche Mitarbeiterin der Caritas und betreut Kinder und
Jugendliche mit Migrationshintergrund und Fluchterfahrung.

Aktueller Thriller von Rebekka Moser:

„Am Ufer des Bodensees wird eine Leiche gefunden. Wer hat Ben getötet und eine verstörende Botschaft auf seinem Körper hinterlassen? Kommissar Heinzle ist unter Druck, denn es bleibt nicht bei einem Opfer. Die Hinweise führen in die Vergangenheit. Zu tiefer Schuld und erschütternden Flucht- und Familientragödien. Während das öffentliche Interesse wächst, wird klar: Hier mordet jemand, der glaubt, keine andere Wahl mehr zu haben. Und seine Waffe ist so unscheinbar wie tödlich – Wasser.

Schonungslos und mit einer Prise schwarzem Humor erzählt Rebekka Moser in Tief von brutalen Verbrechen, bei denen das Tatwerkzeug ausgerechnet Wasser ist. Ein brandaktueller, düster-melancholischer Pageturner, der gesellschaftliche Fragen aufwirft, die uns alle beschäftigen.“ (Pressetext _ Verlag)

Rebekka Moser _ Tief, Thriller
Broschur
13.5 x 20.5 cm
320 Seiten
ISBN 978-3-7408-2849-3
14,00 € [DE] 14,40 € [AT]
Erscheinungsdatum: 19. März 2026

Fotos: Portrait _ privat; Cover _ Verlag.

2.3.2026_Interview_Walter Pobaschnig

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„Manchmal geht es ganz leicht“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann  _ Text&Performance _ Sascha Wittmann/Joyce Stiernon _ Wien 7.3.2026

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ „Malina“ _

Walter Pobaschnig _ 9/24, folgende
„Malina“ Ingeborg Bachmann. Roman 1971.
„Undine geht“ Ingeborg Bachmann. Erzählung 1961.


100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

MALINA  _ Akrostichon

Text _ Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien

Performance  _  Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien  

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ „Malina“ _

Walter Pobaschnig _ 9/24, folgende

MALINA

Manchmal geht es ganz leicht

Am Anfang die Inspiration

Langsam der Ungeduld weicht

Irritiert sucht man Motivation

Natürlich macht man weiter

Am Ende ist es gut

Sascha Wittmann, 2.2.2026

Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _
 performing „Undine geht“
 _ „Malina“ _

Walter Pobaschnig _ 9/24, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance

MALINA  _ Akrostichon

Text _ Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien

Performance  _  Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien  

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Sascha Wittmann, Schriftstellerin _ Wien
Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann

Foto: Sascha Wittmann _ privat.

Fotos: Joyce Stiernon, Schauspielerin _Wien   _ performing „Undine geht“ _ „Malina“ _
Walter Pobaschnig _ 9/24.

Walter Pobaschnig   2.2.26

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„Fragen stellen. Und zwar die unbequemen.“ Barbara Oberrauter-Zabransky, Autorin _ Wien 7.3.2026

Liebe Barbara, wie sieht jetzt Dein Tagesablauf aus?

Ich habe gerade ein Buch über KI fertiggestellt, und der Alltag, den ich darin beschreibe, ist auch meiner. Tatsächlich starte ich mit KI in den Tag, und zwar in meiner Mailbox, wo sie dankenswerterweise Spam-Mails für mich aussortiert. Nach dem ersten Kaffee arbeite ich dann weiter Seite an Seite mit großen Sprachmodellen, bereite Workshops vor und halte mich auf dem Laufenden, was das Thema KI betrifft – die Entwicklung will und will einfach nicht stehenbleiben 😊

Barbara Oberrauter-Zabransky, Autorin

Was ist jetzt für uns alle besonders wichtig?

Fragen stellen. Und zwar die unbequemen. Nicht: Was kann die KI alles? Sondern: Was wollen wir eigentlich? Wofür brauchen wir Werkzeuge, und wofür brauchen wir Menschen? Ich glaube, wir leben in einem Moment, in dem Technik sehr schnell sehr viel kann – aber die Gesellschaft noch gar nicht entschieden hat, was sie damit anfangen will. Diese Entscheidung sollten wir nicht den Ingenieuren überlassen.

Vor einem Aufbruch und Neubeginn werden wir jetzt alle gesellschaftlich und persönlich stehen. Was wird dabei wesentlich sein und welche Rolle kommt dabei der Wissenschaft, der Kunst an sich zu?

Wissenschaft erklärt uns, was möglich ist. Kunst fragt, ob wir es wollen. Beides brauchen wir gerade dringender denn je. Denn die Veränderungen durch KI sind nicht nur technischer Natur – sie berühren, wie wir arbeiten, lernen, kommunizieren, uns selbst verstehen. Literatur und Kunst haben die Aufgabe, diese Erfahrung in Sprache und Bild zu übersetzen, bevor die PR-Abteilungen der Tech-Konzerne es tun. Das ist kein kleiner Auftrag.

Was liest Du derzeit?

Neben Fachliteratur zum Thema KI hauptsächlich spezifische Blogs und Publikationen zum Thema KI. Das Thema ist gekommen, um zu bleiben – und als Teil meiner Aufgabe verstehe ich es, aktuelle Entwicklungen einzuordnen und so aufzubereiten, dass ganz normale Nutzerinnen und Nutzer hierzulande auch verstehen, worum es geht. Mein Ansatz dabei ist es, das Rauschen zu durchforsten, auszusortieren und herauszufiltern, was wirklich relevant ist – für ganz normale Menschen, nicht für Ingenieur:innen oder IT-Fachleute.

Welches Zitat, welchen Textimpuls möchtest Du uns mitgeben?

In AI Snake Oil nehmen Arvind Narayanan und Sayash Kapoor, zwei Informatiker aus Princeton, sehr präzise auseinander, welche KI-Versprechen funktionieren und welche schlicht Scharlatanerie sind. Sinngemäß schreiben sie, dass das Wort „KI“ inzwischen so vage ist wie das Wort „Fahrzeug“ – man könnte damit ein Fahrrad meinen oder eine Rakete, und die Debatte wird dadurch völlig sinnlos. Ich denke an diesen Satz, wenn ich wieder eine Schlagzeile lese, die behauptet, KI werde entweder die Welt retten oder vernichten. Vielleicht sollten wir zuerst mal fragen: Welche KI? Für wen? Unter welchen Bedingungen? Die unbequemen Fragen sind fast immer die richtigen.

Vielen Dank für das Interview, liebe Barbara, viel Freude und Erfolg weiterhin für Deine großartigen Buchprojekte und persönlich in diesen Tagen alles Gute!

5 Fragen an Künstler*innen: Barbara Oberrauter-Zabransky, Autorin

Zur Person/über mich: Barbara Oberrauter-Zabransky bringt KI dahin, wo sie hingehört: mitten ins Leben. Als Journalistin, Trainerin und Gründerin der KI Academy in Wien übersetzt sie Technik in Menschensprache und macht ChatGPT, Midjourney & Co. für alle zugänglich. In ihren Workshops zeigt sie, wie man der KI mit Köpfchen begegnet, statt sich von ihr einschüchtern zu lassen. Ihr Motto: Wer neugierig ist, braucht kein Informatikstudium. Nur einen Laptop – und vielleicht eine Prise Humor. (Pressetext/Verlag)

Buchneuerscheinung von Barbara Oberrauter-Zabransky:

Die KI kann mich mal

Das perfekte Buch für alle, die sich um die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz sorgen oder noch nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Barbara Oberrauter-Zabransky räumt auf mit KI-Mythen, Technik-Hype und diffusen Ängsten – und erklärt lebensnah und mit journalistischer Neugier, was KI-Tools wie ChatGPT wirklich können, wo ihre Grenzen liegen und wie wir sie sinnvoll nutzen.

Ob im Büro, im Klassenzimmer oder zu Hause: Wer verstehen will, wie künstliche Intelligenz funktioniert und wie sie unseren Alltag bereits verändert, findet hier Orientierung. Statt Schwarz-Weiß-Malerei gibt es fundiertes Wissen, konkrete Beispiele und eine Einladung zum Mitdenken. Ein Wegweiser für alle, die KI nicht den Konzernen oder Maschinen überlassen wollen, sondern selbst gestalten möchten, was kommt. (Pressetext/Verlag)

Barbara Oberrauter-Zabransky _ Die KI kann mich mal_ Kremayr & Scheriau

Paperback, Klappenbroschur mit Farbillustrationen

296 Seiten, Format 13,5 x 21,5

1. Auflage, Kremayr & Scheriau 2026

ISBN: 978-3-218-01497-7

25,00 € inkl. MwSt.

Fotos: portrait-oberrauter-zabransky_barbara__www.biancakuebler.com; Cover _ Verlag.

3.3.2026_Interview_Walter Pobaschnig

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„Meine Stimme finden“ _ 100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _ Text & Performance _ Daniela Flickentanz/Julia Gradl _ Wien 6.3.2026

Julia Gradl, Sängerin, Musikerin, Model  _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting am Originalschauplatz _ Wien _
„Malina“ , Roman, Ingeborg Bachmann (1971) _
Walter Pobaschnig 3/23, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz

MALINA _ Akrostichon

Text _ Daniela Flickentanz, Singer-Songwriter, Künstlerin

Performance _ Julia Gradl, Sängerin, Musikerin, Model

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Julia Gradl, Sängerin, Musikerin, Model  _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting am Originalschauplatz _ Wien _
„Malina“ , Roman, Ingeborg Bachmann (1971) _
Walter Pobaschnig 3/23, folgende

MALINA


Meine Stimme finden

Alltägliches beschreiben

Lieben, Lesen, Schreiben, Singen

Innenschau betreiben

Nach Außen meine Wahrheit tragen

Altlasten aufarbeiten und zum Mistplatz tragen


Daniela Flickentanz, 10.2.2026

Julia Gradl, Sängerin, Musikerin, Model  _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting am Originalschauplatz _ Wien _
„Malina“ , Roman, Ingeborg Bachmann (1971) _
Walter Pobaschnig 3/23, folgende

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Text & Performance am Originalschauplatz

MALINA _ Akrostichon

Text _ Daniela Flickentanz, Singer-Songwriter, Künstlerin

Performance _ Julia Gradl, Sängerin, Musikerin, Model

Idee/Regie/Fotos _ Walter Pobaschnig

Ingeborg Bachmann, Rom 1962

100.Geburtstag Ingeborg Bachmann _

Ingeborg Bachmann, Schriftstellerin *25.6.1926 Klagenfurt +17.10.1973 Rom.

Malina, Roman, Ingeborg Bachmann, 1971.

Malina ist der große, einzige Roman, der von 1946-53 in Wien lebenden Ingeborg Bachmann, in dessen Mittelpunkt eine namenlose Schriftstellerin in ihren Wegen, Spannungen und Zerstörungen zwischen Vergangenheit und patriarchaler Gegenwart steht. Der Romanschauplatz ist Wien und hier wesentlich das „Ungargassenland“, darin auch der Wohnsitz der 1973 in Rom verstorbenen Schriftstellerin lag. In ihren letzten Lebensjahren dachte die vielfach ausgezeichnete wie vielseitige Autorin eine Rückkehr nach Wien an. Dazu kam es aber nicht mehr.

Daniela Flickentanz, Singer-Songwriter, Künstlerin
Julia Gradl, Sängerin, Musikerin, Model  _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting am Originalschauplatz _ Wien _
„Malina“ , Roman, Ingeborg Bachmann (1971) _
Walter Pobaschnig 3/23.

Daniela Flickentanz https://www.flickentanz.at/

Foto: Ingeborg Bachmann: Heinz Bachmann.

Foto: Daniela Flickentanz _ Carina Antl

Fotos: Julia Gradl, Sängerin, Musikerin, Model  _ Wien _
Thematisch-szenisches Fotoshooting am Originalschauplatz _ Wien _
„Malina“ , Roman, Ingeborg Bachmann (1971) _
Walter Pobaschnig 3/23.

Walter Pobaschnig   10.2.2026

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